Leuchtende Lichter in der Hafen City
© Mediaserver Hamburg / Geheimtipp Hamburg

Sie lesen den Originaltext

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Connected Urban Twins

Hamburg, Leipzig und München gehen im Rahmen des Kooperationsprojektes „Connected Urban Twins“ (CUT) seit Anfang des Jahres 2021 gemeinsam den Weg zur Stadtentwicklung der Zukunft. Während der insgesamt fünfjährigen Projektlaufzeit werden die Städte zusammen die Entwicklung datengetriebener urbaner Zwillinge voranbringen.

__CUT_Logo (1)

Digitale Zwillinge sind Werkzeuge für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Stadtentwicklung und eine transparente Beteiligung der Stadtgesellschaft. Unter der Federführung Hamburgs entwickelt das CUT-Projektteam bereits in den Städten vorhandene Technologien weiter. Gemeinsame Standards und Open-Source-Lösungen für urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge sollen auch in den Metropolregionen und anderen Städten Anwendung finden.

Digitale 3D-Modelle gibt es bereits von vielen Städten – auch von Hamburg. Neu ist, diese Modelle mit Daten zu füttern – Digitale Zwillinge für Städte und Kommunen bündeln Modelle und Daten so zu einem realistischen Abbild der Stadt. Die Stadt ist ständig in Veränderung, digitale Zwillinge bilden diese Dynamik ab und entwickeln sich mit der Stadt weiter.

Ob das Schaffen von Wohnraum und Verkehrswegen oder Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels – komplexe städtische Zusammenhänge werden mit Digitalen Zwillingen auch für Nicht-Fachleute nachvollziehbar. So entsteht eine fundierte Basis für den Diskurs, neue Möglichkeiten für die Bürger:innenbeteiligung und letztlich schnellere und neu durchdachte Entscheidungen in der Stadtentwicklung.

CUT ist ein Kooperationsprojekt von Hamburg, Leipzig und München. Das Projekt wird im Rahmen des 2. Förderaufrufs zu Smart-City-Modellprojekten des Bundeministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert, die Gesamtprojektsumme beträgt rund 32,4 Millionen Euro.

Christian Pfromm, Chief Digital Officer (CDO) der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hamburg hat den digitalen Zwilling bereits als Schwerpunktthema in die Digitalstrategie aufgenommen. Damit wollen wir die Möglichkeiten dieser Technologie erproben und in die Verwaltungspraxis einbringen. Innerhalb unserer Kooperation mit Leipzig und München werden wir Ergebnisse frühzeitig teilen, Lösungen flexibel und städteübergreifend sowie nutzerorientiert entwickeln. Dabei ist es uns aber genauso wichtig, dass die Erfahrungen später auch in den Metropolregionen sowie anderen Städten genutzt und als Open Source zur Verfügung gestellt werden können.“


Kontakt

Zur allgemeinen Kontaktaufnahme oder bei Medienanfragen zum CUT-Projekt senden Sie bitte eine E-Mail an cut@sk.hamburg.de