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Stand: 07.09.2022, 13:23

Schwerbehindertenverfahren: digital, vernetzt, medienbruchfrei

In diesem Projekt wird das Schwerbehindertenverfahren digitalisiert. Ein Online-Dienst ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, Ausweise von zuhause oder unterwegs zu beantragen. Es werden bereits über 20 Prozent der Anträge online gestellt. Die digitale Übermittlung von medizinischen Gutachten und Befunden an das Versorgungsamt beschleunigt die Fallbearbeitung und unterstützt die elektronische Aktenführung.

Im Schwerbehindertenverfahren gibt es noch zahlreiche Medienbrüche. Trotz der beiden Lösungen zur digitalen Vorgangsbearbeitung Schweb.NET und Schweb.WEB (Gutachterverfahren, GUV) gibt es im zuständigen Versorgungsamt der Sozialbehörde  papierbasierte Vorgänge und Akten. Dazu zählen die Antragstellung durch Bürgerinnen und Bürger sowie der Großteil der internen und externen Kommunikation.

Im Projekt zur Digitalisierung des Schwerbehindertenverfahrens soll die Fallbearbeitung vereinfacht und beschleunigt werden. So ist bereits ein Online-Dienst aufgebaut worden, mit dem Bürgerinnen und Bürger Anträge auf Schwerbehinderung online stellen können. Das Verfahren Schweb.NET soll erweitert werden, so dass das Versorgungsamt workflowbasiert und medienbruchfrei arbeiten und auf die notwendigen Informationen mittels digitaler Akte zugreifen kann. Auch der Posteingang soll digitalisiert werden, damit die Briefpost bei der Sachbearbeitung direkt digital bereitgestellt werden kann.

Zum Projekt gehört außerdem der Aufbau einer Schnittstelle für die digitale Übermittlung von medizinischen Befunden von Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Krankenversicherungen an das Versorgungsamt. Dadurch wird die Bearbeitung der Anträge beschleunigt und Bürgerinnen und Bürger erhalten schneller ihren Bescheid.

Weitere Informationen, wie zum Beispiel über die Antragstellung im Internet oder zum Schwerbehindertenausweis können Sie der Website des Versorgungsamtes entnehmen.