abstrakte Daten
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Modul-F

Täglich werden Anträge von Bürgerinnen und Bürgern bearbeitet. Dabei gibt es noch nicht für alle Anträge ein digitalisiertes System für die verwaltungsinterne Abwicklung. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Bearbeitungsfall nur wenige Schritte erfordert und nicht genügend Anträge reinkommen. Hier ein Fachverfahren einzukaufen oder zu entwickeln, wäre für den Fachbereich nicht wirtschaftlich.

Genau da setzt MODUL-F (Modulare Lösung für Fachverfahren) an. Gemeint ist damit eine Plattform, mit der Fachverfahren schneller und einfacher entwickelt werden können. Dafür werden vorentwickelte Funktionalitäten bereitgestellt, mit denen eine Anwendung zusammengestellt werden kann. Dieses Prinzip nennt sich Low-Code-Entwicklung. Mit MODUL-F wird eine Low-Code-Entwicklungsplattform bereitgestellt, die auf Verwaltung spezialisiert ist.

Die Umsetzung zusammen mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) konzentriert sich zunächst auf die Bereitstellung von drei Piloten für Bundesbehörden und die FHH. Damit werden im ersten Schritt die wichtigsten Funktionsweisen der Plattform erstellt und an realen Beispielen getestet.

Die Zusammenarbeit mit dem BMI zeigt, dass Hamburg mit dem Projekt MODUL-F ein Thema aufgegriffen hat, das für die gesamte deutsche Verwaltung relevant ist, und zwar: die rasche Digitalisierung der Binnenverwaltung für eine medienbruchfreie Verarbeitung von Online-Anträgen bis hin zur Online-Akte. Das gilt sowohl für Hamburgs Onlinedienste als auch die von anderen Bundesländern bereitgestellten Online-Dienste, die nach dem EfA-Nachnutzungsprinzip (EfA = Einer für Alle) entstehen.

Umgesetzt wird das Projekt durch das Amt für IT und Digitalisierung der Senatskanzlei Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Das Projekt wird durch das BMI aus Konjunkturmitteln finanziert.