Digitale Stadt

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Hamburg baut sein Engagement für eine offene und transparente Verwaltung weiter aus

Die Freie und Hansestadt startet in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local. Im Fokus des neuen Aktionsplans steht die Entwicklung sowie Umsetzung einer gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie auf Basis der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN). Gemeinsam mit dem zivilgesellschaftlichen Kooperationspartner „Nachhaltigkeitsforum Hamburg“ (NFH) sollen innovative Lösungen für zentrale Zukunftsfragen entwickelt und die Prinzipien von Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit weiter in der Hamburger Verwaltung und Politik verankert werden.

Der 2026 veröffentlichte Aktionsplan bildet den Kern der OGP-Mitgliedschaft und skizziert eine strategische Vision für offenes Verwaltungshandeln bis 2029. Im Mittelpunkt steht die Begleitung der Entwicklung und Umsetzung der Hamburger Nachhaltigkeitsstrategie durch den OGP-Local-Aktionsplan. Die Freie und Hansestadt Hamburg verpflichtet sich, Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Verfahren bei der Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu beteiligen. Ziel ist es, vielfältige Perspektiven aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung frühzeitig und kontinuierlich einzubeziehen.

Katharina Fegebank, Senatorin für Klima, Umwelt, Energie und Agrarwirtschaft, betont in diesem Zusammenhang: „Die Hamburger Nachhaltigkeitsstrategie ist der gemeinsame strategische Rahmen für die nachhaltige Entwicklung in unserer Stadt. Klar ist aber auch: Eine solche Strategie lebt vom Mitmachen. Genau hier setzt OGP Local an – ein weltweites Netzwerk, das sich für ein offenes, transparentes Verwaltungshandeln und Bürgerbeteiligung starkmacht. Mit unserer Mitgliedschaft in diesem Bündnis setzen wir deshalb ganz bewusst auf Offenheit, echte Beteiligung und konkrete Zusammenarbeit.“

Ein zentrales Element des neuen Aktionsplans ist die Nutzung der digitalen Infrastruktur Hamburgs und KI-gestützter Analysewerkzeuge. Daraus sollen konkrete Handlungsgrundlagen für Politik und Verwaltung entstehen, um Fortschritte bei den Sustainable Development Goals (SDGs) messbar zu machen und strategisch umzusetzen. Ziel ist es, evidenzbasierte Governance und datengestützte Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Christian Pfromm, Chief Digital Officer der Freien und Hansestadt Hamburg, hebt hervor: „Transparent verfügbare Daten sowie eine starke IT-Infrastruktur sind entscheidende Bausteine, um die Entwicklung einer gesamtstädtischen, partizipativen Nachhaltigkeitsstrategie voranzutreiben. Digitale Angebote und transparent veröffentlichte Entwicklungen bei der Erreichung von Hamburgs SDG-Zielen schaffen Vertrauen in demokratische Prozesse. Bürgerinnen und Bürger profitieren, indem sie sich gezielt informieren und an Beteiligungsprozessen mitwirken können. Mit der Fortsetzung des Programms OGP Local gehen wir den eingeschlagenen Weg weiter, teilen unsere Erfahrungen im internationalen Kontext und profitieren vom Austausch mit anderen.“

Senatorin Fegebank unterstreicht zudem: „Wir haben bereits neue Räume für Austausch und gemeinsames Lernen geschaffen, und mit spannenden Workshops für Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kommen nun weitere dazu. Der neue OGP Local Aktionsplan unterstreicht unseren Kurs: Wir wollen nachhaltige Entwicklung in Hamburg transparent, kooperativ und praxisorientiert anpacken.“

Der Kooperationspartner

Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg (NFH) begleitet und unterstützt den Prozess zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Hamburg. Das NFH ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus 34 Hamburger Mitgliedsorganisationen. Vertreten sind u.a. BUND, Handelskammer oder der Hamburger Sportbund. Sibylle Duncker, Geschäftsstellenleitung des Nachhaltigkeitsforum Hamburg, betont: „Für eine offene Verwaltung muss Hamburg die breite Stadtgesellschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft konsequent in die Entwicklung und auch Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie einbeziehen. Denn für echte Nachhaltigkeit benötigen wir alle Hände an Deck.“

Open Government Partnership

Open Government Partnership ist ein globaler Zusammenschluss aus rund 150 Ländern und etwa 3.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die für die Pflege und Förderung der Prinzipien transparenter und partizipativer Regierungsführung steht. Das daraus hervorgegangene lokale Netzwerkprogramm OGP Local richtet sich an lokale Regierungsebenen wie Kommunen.